Aktuelles

MINT Projekttage

Zwei Gruppen der 10. Klasse beim experimentieren, Foto: Rolf Kasimirschak

Das Albert Einstein Gymnasium in Neubrandenburg genießt einen hervorragenden Ruf: Die 960 Schüler und Schülerinnen - ab Klasse 7 bis zum Abitur - die zur Zeit von 74 Lehrern unterrichtet werden gehen in eine sogenannte MINT -EC- Schule, d.h. sie gehört zu dem außergewöhnlichen Schulnetzwerk in Deutschland, das ihren Abiturienten das MINT -EC- Zertifikat anbietet. Dieses Zertifikat ermöglicht es deutschlandweit, sehr gute Leistungen, Aktivitäten und Wissen der Abiturienten in den MINT Fächern mit einem Punktesystem einheitlich zu bewerten und anzuerkennen.

Hochbegabte Schüler werden nach deutschlandweit einheitlichen und strengen Anforderungsprofilen ausgewählt und besonders gefördert werden. Es bietet den Schülern hervorragende Chancen bei der Studienplatzauswahl und Arbeitsplatzsuche, da das Zertifikat von den Hochschulen, Universitäten, von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall anerkannt wird.

Um dieses Zertifikat und die damit verbunden große Anerkennung zu bekommen und zu erhalten, engagiert sich das Einstein Gymnasium u. a. bei der kontinuierlichen Teilnahme der Schüler an Jugend forscht- Wettbewerben, an bundesweiten MINT- Camps, bei Betreuung von MINT Clubs und Gestaltung von entsprechenden Projekttagen mit außerschulischen, praxisbezogenen Partnern und Themen. Seit letztem Jahr unterstützt hier der Bezirksverein des Vereins Deutscher Ingenieure Mecklenburg-Vorpommern, namentlich Dipl.-Ing. Rolf Kasimirschak.

Mit seiner ruhigen und zielgerichteten Art ist Kasimirschak prädestiniert Kindern und Jugendlichen Technik näherzubringen. Sein Thema in Neubrandenburg: „Woher kommt die Energie? Energieerfindungen der Menschen: gestern, heute und morgen, Klimawandel und Energiewende“.

Vom 24.-26.Juni 2019 wurden mit dem Konzept bereits zum zweiten Mal drei Projekttage für drei 10. Klassen, insgesamt 65 Schüler, davon eine Hochbegabtenklasse, gestaltet. Das umfangreiche Lehrmaterial des VDI MV, Experimente, Miniaturstromnetzmodell, Roboter, Anschauungsmaterial, Filme weckten das Interesse der disziplinierten Schüler.

Vor allem wenn es um die Praxis ging, die außerhalb des schulischen Lehrplans lag, wie beispielsweise Erzählungen aus der Berufspraxis des Referenten oder „was macht ein Ingenieur “ oder die Energiewende/ Verkehrswende vor der Haustür in MV führten zu regen Diskussionen.

Dass das Albert- Einstein- Gymnasium die Arbeit des VDI MV und vor allem Rolf Kasimirschaks zu schätzen weiß, beweist die Anfrage um Unterstützung und Fortführung des Konzeptes auch im Jahr 2020.

Stralsunder Studententeam siegt beim SHELL-ECOMarathon

Der VDI Mecklenburg-Vorpommern gratuliert dem Stralsunder Studententeam zu Ihrem Sieg beim Shell Eco-marathon 2019. Der Bezirksverein des VDI MV sponsort das ThaiGer-H2-Racing Team.

Hochgerechnet 1.083 Kilometer könnte das „ThaiGer-H2-Racing“ aus Stralsund mit einem Kubikmeter Wasserstoff bewältigen.

Drei deutsche Teams sind beim Eco-marathon 2019 in London auf dem Podium gelandet. Das Team "ThaiGer-H2-Racing" konnte mit seinem Wasserstoff-Fahrzeug den Sieg in seiner Kategorie für sich verbuchen. Das E-Mobil von „Evi Neuruppin“ und das Verbrennungsfahrzeug von „Schluckspecht“ belegte jeweils einen dritten Platz.

Mehr als 1.500 Schüler und Studenten aus 28 Ländern gingen vom 1. bis 5. Juli im Rahmen des „Make the Future Live“-Events in der Mercedes-Benz World südwestlich von London auf die Strecke. Das Ziel lautete wie immer: mit einem Liter Kraftstoff, einer Kilowattstunde Strom oder einem Kubikmeter Wasserstoff so weit wie möglich kommen. Die Teilnehmer stellten sich dieser Herausforderung mit insgesamt 140 verschiedenen Fahrzeugen. 2.735 Kilometer mit einem Liter Kraftstoff

Für einen erfolgreichen Wertungslauf mussten sie 16 Kilometer in maximal 39 Minuten zurücklegen (11 Runden à 1,45 km). Nach jedem Versuch wurde gemessen, wie viel Energie das Fahrzeug verbraucht hatte und anschließend hochgerechnet, wie weit es mit etwa einem Liter Kraftstoff oder dem entsprechenden Energie-Äquivalent der anderen Kategorien gekommen wäre. Die insgesamt weiteste hochgerechnete Distanz schafften einmal mehr die Franzosen „Microjoule-La Joliverie“ mit 2.735 Kilometern bei einem Liter Kraftstoffverbrauch – neuer Rekord.

Das erfolgreichste deutsche Team war „ThaiGer-H2-Racing“ aus Stralsund – und zwar mit der größten Reichweite, die je ein Brennstoffzellen-Fahrzeug beim Shell Eco-marathon erreicht hat. Die Mannschaft kam wie schon im Vorjahr auf den ersten Platz ihrer Kategorie bei den Prototypen.

„Wir hatten ein paar Schwierigkeiten mit der Brennstoffzelle, es lief nicht immer optimal“, sagt Fahrerin Janika Schmeiser. „Trotzdem haben wir am Ende ein tolles Ergebnis erzielt. Durch einen neuen Motor konnten wir den Reibungswiderstand verringern und uns so von 779 km im Jahr 2018 auf 1.083 km steigern. Als kleines Team mit überschaubarem Budget sind wir sehr zufrieden mit dem Ergebnis!“

Quelle: <span style="font-family: 'Calibri', sans-serif, serif, 'EmojiFont';">Newsletter e-mobility vom 9.Juli 2019</span>

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Kinderfest der Universität zum 600jährigen Bestehen

Am 23. Juni fand im Rahmen des Sommerfestes der Universität Rostock zum 600jährigen Bestehen ein Kinderfest statt. Der VDI beteiligte sich unter der Leitung von Rolf Kasimirschak mit Bastelaktionen und kleinen Experimenten an dem Kinderfest. Hier konnten sich die Kinder als kleine Bauinigenieure und Metallbauer versuchen. Die Veranstaltung fand sehr großen Zuspruch bei Klein und Groß...

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4. landesweiter Tag der Technik

Am 21. Juni fand unter der Schirmherrschaft der Bildungsministerin Bettina Martin der vierten landesweite Tag der Technik in Mecklenburg-Vorpommern statt. Organisiert wird der Tag der Technik durch den Verein Deutscher Ingenieure in Kooperation mit dem Ingenieurrat Mecklenburg-Vorpommern. An den vier Standorten Rostock, Neubrandenburg, Stralsund und Wismar nahmen mehr als 1200 Schülerinnen und Schüler an der Veranstaltung teil. Hier konnte der Standort Rostock im Vergleich zum vergangenen Jahr ein Teilnehmerplus von fast 40 % verzeichnen, so dass im Jahr des 600jährigen Bestehens der Universität Rostock 600 Schüler den Vormittag bei herrlichstem Wetter auf dem Südstadtcampus der Universität in der Albert-Einstein-Straße 2 verbrachten.

An der Universität Rostock öffneten die Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik und die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik ihre Tore. Erweitert wurde das Programm durch regionale Partner aus der Industrie, wie z.B. Liebherr und die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt (SLV) sowie den Landesinnungsverband der Elektro- und Informationstechnischen Handwerke. Besonders hohen Andrang fanden die Lötstation des Institutes für Elektrische Energiesysteme, die Führungen durch die Fraunhofer Einrichtung für Großstrukturen in der Produktionstechnik, aber auch die Forschungshalle der Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik mit ihrer Schallkabine und dem Drucktank. Überfüllt waren auch die Schauvorlesung des Lehrstuhls für Mechatronik und die Arduino-Workshops des Vereins „Rostock denkt 365°“.

Weitere Highlights waren in Wismar der 26. Papierbrückenwettbewerb, in Neubrandenburg der 3D-Schokodruck und in Stralsund die virtuelle Realität.

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VDI-Senioren besuchen Pumpenhersteller HNP Mikrosysteme

Dem VDI-Senioren-Netz-werk (Verein Deutscher Ingenieure e.V.) gehören Ingenieure aus Mecklen-burg-Vorpommern an, die früher in Industrie sowie in Lehre und Forschung tätig waren.
Das gemeinsame Interes-se an der technischen und gesellschaftlichen Ent-wicklung im Bundesland verbindet uns Mitglieder. Der Besuch bei HNP Mikrosysteme bot uns Einblicke in die Welt der Mikropumpen.

Dr. Philipp Adryan aus dem technischen Vertrieb startete seinen spannenden Vortrag mit Informationen zum Unternehmen und sprach dann über das Zusammenspiel von Viskosität, Durchfluss und Differenzdruck. Durch den Einbau von Videoclips brachte Dr. Adryan uns das Funktionsprinzip der Mikrozahnringpumpe leicht verständlich näher.

Auf dem anschließenden Rundgang durch die Montage, Qualitätssiche-rung und das Labor entwickelten sich interessante Gespräche mit den Mitarbeitern, beispielsweise über die Montage der oft nur Millimeter großen Teile einer Zahnringpumpe und deren praktischen Einsatz. Interessant war auch die erläuterte Entwicklung von HNPM vom reinen Pumpenhersteller zum Systembauer und die damit verbundene Entwicklungsleistung am Standort Schwerin.

Die gewährten tiefen Einblicke und das angenehme Betriebsklima, das uns den ganzen Besuch über begleitete, ließen uns viel länger verweilen als geplant.
Wolfgang Ullrich, Sprecher des Netzwerkes, bedankte sich bei den Gastgebern mit der Überreichung eines Geschenkes zur Unterstützung der Nachwuchsförderung an Thomas Heinze, Entwicklungsingenieure bei HNPM und Leiter des VDIni-Clubs Schwerin.

Text: Wolfgang Ullrich VDI / Dörte Hoffmann, HNPM
Fotos: HNPM

VDI MV auf der AutoTrend in Rostock

Als die AutoTrend am Sonntag dem 7. April nach drei Tagen ihre Tore schloss, konnte sie immerhin etwas mehr als 19 000 Besucher verbuchen. Zwar etwas weniger als im vorigen Jahr, doch, so der Veranstalter, die HanseMesse Rostock, immer noch die größte Automobilmesse im Nordosten.

Mit dabei der Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern. Nicht wegen der schicken neuen Autos die es zu sehen gab, sondern wegen dem EcoForum: Auf 350 Quadratmetern präsentierten Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft ihr KnowHow zur Elektromobilität, Hybrid-, Erdgas- und Wasserstofftechnik, zu Trends zum autonomen Fahren oder Tendenzen in der Entwicklung neuer Mobilitäts-Alternativen, wie zum Beispiel Carsharing. Mit dabei unter anderen die Initiative „MV tankt Strom“, das „Kompetenzzentrum E-Mobilität MV (emevo)“ oder auch „Rostock elektrisiert“. Und natürlich die Hochschulen des Landes, wie das vom VDI MV unterstützten Rennsportteam „ThaiGer“ der Hochschule Stralsund (im Bild links: Annika Döring, Ansprechpartnerin der HS Stralsund für hochschulinterne Abläufe sowie Planung von hochschulinternen wir -externen Aktivitäten, Messeauftritten etc. neben Klaus Riedner).

Der VDI Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern beteiligte sich mit dem Thema „Automatisiertes Fahren“ an der diesjährigen Messe. Gemeinsam mit der E3/DC GmbH aus Osnabrück stellte man Lademöglichkeiten fürs Elektro-Auto mittels Photovoltaik und Heimspeicherfür zu Hause vor. „Zu diesem Thema der Sektorenkopplung hatten wir an den drei Messetagen eine Reihe von Gesprächen. Beide Themenfelder, die bei einer Automesse (noch) eher am Rand zu finden sind, gewinnen aber zunehmend an Bedeutung“, so Dipl.-Ing. Klaus Riedner, Vorsitzender des VDI Bezirksvereins MV und Initiator der Messeteilnahme.

Der VDI Mecklenburg-Vorpommern hatte seinen Mitgliedern im Vorfeld der Messe per Mail kostenlose Freikarten für den Messe- Besuchs angeboten.

Fotos: Riedner

Bibliothek einmal anders

 „Total toll“ Arne Schuldt ist begeistert: „Hier können sich Kinder und Jugendlichen nun auch mit Technik spielerisch auseinander auseinandersetzen.“ Und natürlich ist der Bürgermeister der Barlachstadt Güstrow auch ein bisschen stolz, auf das was in der Uwe-Johnson-Bibliothek in Kooperation mit dem VD MV entstanden ist: die 1. VDI TechnoThek in Mecklenburg-Vorpommern.

Mit der finanziellen Unterstützung aus dem Technikfonds des Vereins Deutscher Ingenieure, Düsseldorf, und dem Engagement von Dr. Tilmann Wesolowski und dem Rostocker VDIni-Clubleiter Dipl.-Ing. Rolf Kasimirschak wurde ein Konzept entwickelt das digitale und technische Bildung in der Breite fördern soll.

„Der VDI sieht es als seine Aufgabe, Kinder und Jugendliche frühzeitig mit Technik in Berührung zu bringen“, so Dipl.-Ing. Klaus Riedner.  „Das „T“ in MINT darf nicht als Anhängsel gesehen werden, sondern muss als Verbindung der einzelnen Buchstaben in den Köpfen der Verantwortlichen verankert werden.“

Auch in Mecklenburg-Vorpommern findet das „T“ in der Allgemeinbildung immer noch zu selten Beachtung. Abgesehen von den speziell als MINT-Schulen deklarierten Ausbildungsstätten, fehlt es nicht nur an ausgebildetem Lehrpersonal, sondern auch an der notwendigen Ausstattung.

Hier soll nun die TechnoThek unterstützen.  „Wichtig ist dabei, dass sich diese Angebote der TechnoThek nicht separieren, sondern überall im Angebot zu finden sind, um so einen breiten Kontakt mit allen Bibliotheksnutzern zu gewährleisten, empfiehlt Bibliothekleiter Tilmann Wesolowski interessierten Bibliotheken.  Dies ist zudem auch in Bibliotheken mit einer beschränkteren Raumsituation leicht umsetzbar.

Im Kinder- und Jugendbereich, so Wesolowski, sollen vor allem auch Angebote hybrider Medien und Technikspiele zum Spielen vor Ort und für die Ausleihe bereitstehen und mit altersgerechten Büchern nach Themenkreisen geordnet zur Auseinandersetzung animieren. Dabei bieten sich die Systematiken (KAB/ASB) der öffentlichen Bibliotheken an, um diese an die lokalen Raumverhältnisse angepasst an wenigen deutlich gekennzeichneten Orten in der Bibliothek aufzustellen – nach Möglichkeit mit einer Spiel-/Lesefläche direkt davor, wie es nun in Güstrow umgesetzt ist.

Im Bereich der Sachliteratur hat er zudem – entlehnt aus der Museumpädagogik – „hands on“ Boxen installiert. Jeweils passend zur Sachgruppe wird ein Anschauungsobjekt zum Ausprobieren angeboten, womit über ein zusätzliches haptisches Angebot die Auseinandersetzung mit der Themengruppe angeregt wird. Ziel dieser „hands on“ ist es auch, in weiten Teilen der Bibliothek auf deren MINT-Angebot neugierig zu machen.

Der Einsatz von sog. Beacons, kleinen bluetooth-Sendern, die an ihnen vorbeigetragene mobile Endgeräte anfunken und kleine Hinweise geben (auf Angebote der Bibliothek oder Angebote im Netz, Berufsbilder oder Veranstaltungen wie dem „Tag der Technik“) erhöht den Effekt einer Auseinandersetzung mit MINT-Inhalten um eine digitale Variante.

Begleitete Angebote werden in Güstrow in Form von Workshops durchgeführt. Dies geschieht je nach Aufgabenstellung mit LernKoffern wie LEGO-Education, Fischer-Technik, SPECTRA-Forscherboxen.

Für dieses Angebot muss ein eigener Raum zur Verfügung stehen oder ein vorhandener Veranstaltungsraum umgestaltet werden, rät Wesolowski seinen Kollegen, die etwas Ähnliches planen. Es muss jeweils geprüft werden, welche Angebote in den Räumen versicherungsrechtlich und feuerpolizeilich durchgeführt werden können. 

 

Konkrete Umsetzung ist zum einen die Initiierung und Betreuung eines VDIni -Clubs in Güstrow für 6-12jährige mit dem Ziel die Clubmitglieder für MINT-Themen zu interessieren (monatliche Zusammenkünfte in der TechnoThek), Schulangebote für Projekttage in den Schulen zum Thema Technik /Energie /MINT, Ferienangebote in der Bibliothek und auf Terminabsprache buchbare workshops mit den Themen „Woher kommt die Energie?“ (Universum und Atome, Urknall, Galaxien, Sonnensystem), „Sonnenfeuer“ (Nutzung durch die Menschen früher, heute, morgen, Forschung in M-V Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten), „Erfindungen der Menschen zur Energienutzung“, „Energieversorgung der Menschen gestern, heute, morgen“, „Elektrischer Strom: Wie funktioniert der?“, „Bionik- die Natur macht es vor“ oder „Programmieren lernen mit dem PC“.

„Umfangreich und spannend“ findet Silvio Witt das TechnoThek-Angebot. Der Vorsitzende des Landesverbandes MV im Deutschen Bibliotheksverband und Oberbürgermeister der Stadt Neubrandenburg, hofft dass das Güstrower Pilotprojekt viele Nachfolger haben wird.

Und auch Dr. Kristina Süße, Abteilungsleiterin Kultur und Sport im Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern begrüßt das Konzept und hat die Realisierung in Güstrow unterstützt.

Fotos/Text:  Bühler

Ein besonderer Projekttag an der Peeneschule Groß Gievitz

Vom Getriebe zum Roboter

Aktiv mit dabei bei dem ZiSch-Projekt (Zeitung in der Schule) des Nordkuriers ist der VDI Mecklenburg-Vorpommern. Hauptsponsor des seit vier Jahren laufenden Projektes ist der öffentliche Netzbetreiber e.dis Netz GmbH. Von den sieben Energie- und Techniktagen in den regionalen Schulen, die der VDI MV gestaltet, war die Veranstaltung an der AWO Peeneschule Groß Gievitz für Dipl.-Ing. Rolf Kasimirschak, den „Lehrer“ ein ganz besonderer: Es war ein Jubiläum, die AWO Peeneschule war die 30. Schule an der die Projekttage für die Klassen de Altersstufen  2 bis 12 stattfand.

 Am 20. März waren die 17 Schüler der 6.Klasse, davon vier Mädchen und ein Inklusionsschüler mit Schulbegleitung, hoch motiviert, respektvoll und beteiligten sich so aktiv wie sonst kaum aktiv an den Experimenten.

Kasimirschak, Leiter des VDIni-Clubs Rostock, hat das Konzept des VDI MV „Woher kommt die Energie, Energie- und Technikerfindungen, Energiewende und technische Berufe in MV“ erarbeitet und setzt es mit den Schülern in 4 bis 5 Schulstunden um. An einigen Tagen sind e.dis-Kollegen mit einem Elektroauto und einem interaktiven Lehrkonzept „Mobilität heute und morgen“ dabei. Alle Schüler sind mit Neugier und Spaß dabei.  So wie die meisten Schüler an den anderen Schulen auch.

Die 6.Klässler begeisterten den Ingenieur Kasimirschak mit ihrem fundierten Wissen zum Thema und die Diskussionsbereitschaft über Antimaterie, über die endliche oder unendliche Anzahl von Universen und Galaxien: „Sie waren von Ihrer Fachlehrerin sehr gut vorbereitet worden auf den Projekttag. Nach drei Projekteinheiten von jeweils 90 Minuten keine Spur von Langeweile. Sie wollten noch eine Einheit. Eine neue, schöne Erfahrung.“

Was macht die Schule AWO Peeneschule anders als an den anderen Schulen und das mit sichtbar guten Ergebnissen? Die etwa 100 Schüler der Schule sind von der 1. bis zur 6. Kasse dort. Sie erhalten erst im letzten halben Jahr der 6. Klasse Zensuren. Die Schulstunden werden in 90 Minuten Einheiten gestaltet und es wird fachlich in Projekten und mit klaren Zielvorgaben gelernt. Die motivierten Lehrer fördern das eigenständige Entscheiden und Handeln und achten sehr auf Ergebnis-, Zeit - und Teamorientierung. „Ganz sicher werden einige der Schüler später mal gute, erfolgreiche Techniker und Ingenieure“ ist Kasimirschak überzeugt.

Für den VDI MV ist es eine Überlegung wert, mit solchen Schulen direkte Partnerschaften einzugehen und die vielfältige Fachkompetenz unserer Mitglieder kontinuierlich einbringen können.

Ein Versuch ist es wert: den Ball auf „Atomgröße“ zu drücken, um die gespeicherte Atomenergie zu erkunden.

 

Energieumwandlung durch die Erfindung des Getriebes vor 3000 Jahren bis heute bei Robotern.

Fotos: Nordkurier/Text Rolf Kasimirschak

 

Jahresmitgliederversammlung am 7.3.2019

Liebe Mitglieder,

am 07.03.2019 findet bei der Rostock Port GmbH unsere Mitgliederversammlung 2019 statt. Es sind alle Mitglieder recht herzlich eingeladen sich aktiv an der Mitgliederversammlung zu beteiligen. Bitte richten Sie entsprechende Anträge bis zum 21. Februar an den Vorstand.

Im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung sind zwei ehrenamtliche Vorstandspositionen zu besetzen. Bei den Positionen handelt es sich um die des stellvertretenden Vorsitzenden des Bezirksvereins bzw. um den Vorstand für Jugend und Technik. Es kandidieren als

  • stellvertretender Vorsitzender des BV Mecklenburg-Vorpommern
    Prof. Dr.-Ing. habil. Christoph Woernle
    Homepage
  • Vorstandsmitglied für Jugend und Technik
    Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. János Zierath
    Homepage

 

Wir freuen uns über Ihre aktive Beteiligung am Vereinsleben.

 

Workshop-Tage im VDIni-Club Rostock bei der IGMHS im LTTZ

Was sind Kristalle? Wie sind sie aufgebaut? Wo finden wir sie? 

… solche und andere Fragen wurden im Rahmen unseres VDIni-Seminars in den Winterferien 2019 gestellt und beantwortet. An den zwei Workshop-Tagen, 13. und 14.02.2019 nahmen jeweils 7 bis 9 Kinder teil. Neben einem theoretischen Teil, in dem über den Atomaufbau, das Bilden von Verbindungen, die einfachsten Kristallgittertypen bei Metallen gesprochen wurde, gab es auch einige praktische Teile. So skizzierten und bauten die Kinder aus Kugeln und Zahnstochern Kristalle, mikroskopierten einige speziell gezüchtete Kristallvarianten, führten selbst erdachte Scherenschnitte aus und tanzten den Protonen-Elektronentanz. Zudem machten die jungen Detektive einen Ausflug ins Freie, um mit Lupe und Dauermagneten Metalle zu finden, zu identifizieren und auch Kristalle aufzuspüren.

Quelle: VDIni Rostock - IGMHS

Exkursion zur Müllverbrennungsanlage im Überseehafen am 6.12.2018

Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Lembke führt die VDInis durch die | Text + Foto: Rolf Kasimirschak

Besondere Höhepunkte für die VDInis sind immer die Exkursionen. Dabei lernen sie die großen Technikerfindungen vor ihrer Haustür kennen.  Am 6. 12. 2018 stand jedoch die Frage „Wohin mit unserem Müll“ auf der Tagesordnung. Antwort darauf gab Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Lembke, der ehemalige Leiter der Netzleitstelle des Energieversorgers in Rostock. Heute erklärt er ehrenamtlich den Besuchern und in diesem Fall den VDInis wie das  Rostocker Müllkraftwerks funktioniert in der „13. Schulstunde“, die vor Ort stattfand. Die angehenden, jungen Experten hatten sich gut vorbereitet und löcherten den Fachmann von Vattenfall/VDE, der die Führung für unsere zukünftigen Techniker und Ingenieure sehr interessant gestaltete, mit vielen Fragen.

VDIni-Club Rostock wächst um 14 neue Mitglieder

Stolz zeigen die 14 neuen VDI`ni Mitglieder in der John Brinckman Schule ind Rostock ihren VDIni Ausweis | Text+Foto: Rolf Kasimirschak

Am 13. Dezember 2018 überreichte Dipl.-Ing. Rolf Kasimirschak , Leiter des Rostocker VDI-Club 14 Schülern der John Brinkmann-Schule Ihren Club- Ausweis und das Starterpaket, das jedes Neumitglied vom VDI aus Düsseldorf erhält. 

Nun kann jeder von ihnen mit seinem persönlichen Kennwort auch auf die zentrale Internetplattform VDIni-Club /Zukunftspiloten zugreifen und die technischen Angebote nutzen. Die 14 Schüler der 4.Klasse hatten sich im August 2018 mit Beginn des neuen Schuljahres für den vom VDI Bezirksverein MV organisierten MINT-Sachkundeunterricht „Energie und Technik, Erfindungen der Menschen zur Technik -und Energienutzung“ angemeldet.

Einmal in der Woche erfahren die wissbegierigen und lebendigen VDInis die Technik- und Energienutzungsentwicklung der Menschen vom Sonnenfeuer bis zum Wasserstoffauto, experimentieren und lösen schwierige Aufgaben. So wie es die großen Erfinder und Ingenieure auch getan haben. 2019 kommen die Schüler dieses Jahrgangs als erste mit neuen, spannenden Themen in Berührung, u.a. Bionik, Roboterbau und Programmierübungen.

"Auf ein Wort" - Newsletter - Ausgabe 12

Auf ein Wort,

sehr geehrte Mitglieder und Förderer des Vereins Deutscher Ingenieure in Mecklenburg-Vorpommern, schon geht das Jahr 2018 zu Ende und 2019 steht vor der Tür. Für das kommende

Jahr haben wir uns im Erweiterten Vorstand viel vorgenommen. Doch lassen Sie mich kurz einen
Blick zurückwerfen. Was ist passiert seit der letzten Info an Sie?

Vom Kernkraftwerk zum Entsorgungswerk

Gut zwei Jahre nach dem Besuch des Wendelstein-Forschungsreaktors im Max-Planck-Institut Greifswald führte eine neue Exkursion Mitglieder und Gäste des VDI und VIW Westmecklenburg und Rostock wieder nach Vorpommern. Dieses Mal war das Entsorgungswerk für Nuklearanlagen (EWN GmbH) bei Lubmin das Ziel.

Einführend erläuterte Herr Thomas Hetzel, Mitarbeiter in der Kommunikationsabteilung, die Geschichte, Struktur und Aufgaben des bundeseigenen Unternehmens.

Es begann 1965, als zwischen der damaligen UdSSR und DDR die Errichtung des Kernkraftwerks Nord vereinbart wurde. Nachdem 1967 mit dem Bau begonnen wurde, dauerte es noch sechs Jahre bis zur Inbetriebnahme des ersten 440-Megawatt-Blocks. 1979 ging dann auch Block 4 ans Netz. Block 5 schaffte es 1989 noch in den Probebetrieb, aber Block 6 wurde schon nicht mehr fertiggestellt.

Der damalige Bundesumweltminister Prof. Dr. Töpfer veranlasste aus Sicherheitsgründen die schrittweise Abschaltung des Kernkraftwerks bis Ende 1990. Aus dem Volkseigenen Kombinat Kernkraftwerke „Bruno Leuschner“ wurde die Energiewerke Nord AG und ein Jahr später die Energiewerke Nord (EWN) GmbH. Die Arbeit an den im Bau befindlichen bzw. geplanten Blöcken 5 bis 8 wurde eingestellt, weil sich in Deutschland unter den gegebenen politischen Bedingungen kein Investor fand.

„Seit dem 2. Februar 2017 heißen die in Lubmin ansässigen Energiewerke Nord "EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH". … Das Kürzel EWN hat sich ... zu einem Markenzeichen für Sicherheit und Verantwortung im Rückbau von Kernkraftwerken entwickelt“, heißt es in einer Presseerklärung des Unternehmens.

Das EWN ist heute ein bundeseigenes Unternehmen mit folgenden Aufgaben:

  • Rückbau der Kernkraftwerke Greifswald und Rheinsberg

  • Entsorgung der dabei anfallenden radioaktiven Materialien

  • Sicherer Betrieb des Zwischenlagers Nord.

Während das KKW Nord zu DDR-Zeiten bis zu 13000 Beschäftigte hatte, arbeiten im heutigen EWN noch etwa 1000.

 

Besichtigung Informationszentrum und Reaktorblock 6. Dies ist möglich, weil dieser Block bis 1990 zwar fast fertiggestellt war, jedoch nie mit radioaktivem Material bestückt wurde. Die Teilnehmer gewannen dabei einen tiefen Eindruck von der Größe und Komplexität solch kerntechnischer Anlagen und der mit ihnen verbundenen Probleme.

 

Bilder und Text: Reinhard Labahn, Dunkelkammer Rastow e.V.

 

„IGF – erfolgreicher Transfer durch Wissensvermittlung“

Dr.-Ing. János Zierath, Projektleiter  bei der W2E Wind to Energy GmbH in Rostock und Mitglied im Vorstand des VDI MV stellte ein Forschungsprojekt im Rahmen der BMWi-Veranstaltung vor.

„Der Transfer von Ideen in den Markt ist die zentrale Aufgabe unserer Innovationspolitik. Mit dem BMWi-Programm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) verfügen wir über ein wirksames Instrument, dem genau das immer wieder erfolgreich gelingt. So stärken wir die internationale Wettbewerbsfähigkeit unseres Mittelstandes, der entscheidend dazu beiträgt, die Arbeitsplätze und das Wachstum der Zukunft zu schaffen.“, so Altmaier. Am 17. September 2018 fand die erste Tagung zur industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) von mittelständischen Unternehmen im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie statt. Organisiert wurde die Veranstaltung durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen "Otto von Guericke" e.V. (AiF). Neben einem Impulsvortrag durch Peter Altmaier folgten Vorträge durch Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, zum Thema Kartellrecht bei der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung und von Stefan Schnoor, Abteilungsleiter für Digital- und Innovationspolitik BMWi, zur weiteren Entwicklung der IGF. Das IGF-Programm soll 2019 mit einem Volumen von 163 Mio. € ausgestattet werden. Die Tagung wurde abgerundet durch fünf Vorträge von Unternehmern die kurze Einblicke in das breite Themenspektrum der IGF-Praxis gaben. Vom „Massiven Leichtbau“, über intelligente Windenergieanlagen im Themenfeld „Offshore / Windenergie“ und Forschungsprojekte zum Implantatwechsel im Bereich der „Medizintechnik“, bis hin zu aktuellen Entwicklungen in der IGF in den Fachgebieten „Digitalisierung“ und „Künstliche Intelligenz“. Dr. Zierath stellte hierbei ein IGF-Vorhaben von W2E und der RWTH Aachen zur modellbasierten, prädiktiven Regelung von Windenergieanlagen vor, welches durch die Deutsche Forschungsvereinigung für Meß-, Regelungs- und Systemtechnik e.V. (DFMRS) betreut wird. In dem Vortrag wurde ein neuartiges Regelungskonzept vorgestellt, mit dem es möglich sein wird den Ertrag einer Windenergieanlage zu optimieren und gleichzeitig die Beanspruchungen zu reduzieren. Hierfür soll moderne Inertialmesstechnik eingesetzt werden.

Link zum Videomitschnitt der Rede des Bundeswirtschaftsministers.

Link zum Videomitschnitt der Rede des AiF-Präsidenten.

Link zum Videomitschnitt der Rede des Präsidenten des Bundeskartellamtes.

Foto: AiF e.V.

"Auf ein Wort" - Newsletter - Ausgabe 11

Auf ein Wort,

sehr geehrte Mitglieder und Förderer des Vereins Deutscher Ingenieure in Mecklenburg-Vorpommern,

gerne informieren wir Sie in unserem neusten Newsletter über vergangene Veranstaltungen und Neuerungen unseres Vereins.

Atome, Schiffe und Raketen

Bundestreffen der technikgeschichtlichen Arbeitskreise in Greifswald


Mit Mecklenburg-Vorpommern verbinden die meisten Menschen vermutlich eher unbeschwerten Strandurlaub und saubere Natur als imposante Industriezeugnisse und technikgeschichtliche Denkmäler. Und tatsächlich ist das nordöstlichste Bundesland ja auch weit mehr für seine weißen Strände, malerischen Seenlandschaften, Gutshäuser und ehrwürdigen Hansestädte als für sein industriegeschichtliches Erbe bekannt. Gleichwohl ist dieses in reicher Fülle vorhanden, darunter auch einige technikgeschichtliche Highlights.


Grund genug für die technikgeschichtlichen Arbeitskreise des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), ihr diesjähriges Jahrestreffen im Nordosten der Bundesrepublik abzuhalten. Bei diesen Treffen stehen zwar primär der Erfahrungsaustausch und die engere Vernetzung der Arbeitskreise untereinander im Mittelpunkt, doch zugleich werden die Zusammenkünfte regelmäßig genutzt, sich über herausragende technikgeschichtliche Höhepunkte der jeweils gastgebenden Region zu informieren.


Für 2018 hatte nun erstmalig der Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern in die Hanse- und Universitätsstadt Greifswald geladen und nutzte natürlich die Gelegenheit, den Arbeitskreisleitern das so reiche technische und kulturelle Erbe des nordöstlichsten Bundeslandes vorzustellen. Veranstaltungsort war das Pommersche Landesmuseum, dessen Gebäudeensemble allein für sich genommen in seiner gelungenen Mischung aus Mittelalter, Neoklassizismus und moderner Glasfassade manch architektonisches Ausrufezeichen setzt. Aus technikhistorischer Sicht beeindruckten in Greifswald der längste Museumshafen Deutschlands mit seinen zahlreichen Traditionsseglern und historischen Arbeitsschiffen sowie das fast hundertjährige Teleskop der Sternwarte der Universität Greifswald. Letztere, 1456 gegründet, gilt als die zweitälteste Universität im Ostseeraum.


Wo hat man schon einmal Gelegenheit, direkt in einen Kernreaktor hineinzusehen! Ein ganz besonderes Objekt der Industriegeschichte befindet sich nur wenige Kilometer östlich von Greifswald. In Lubmin, mit Blick auf die beliebte Urlaubsinsel Rügen, wird seit den 90er Jahren mit dem früheren Atomkraftwerk „Bruno Leuschner“ eine der ehemals größten Atomanlagen Europas zurückgebaut. Im Jahr 1973 in Betrieb genommen, hätten die im Endausbau insgesamt 8 Kernreaktoren aus sowjetischer Produktion mehr als 3500 MW Leistung in das Netz eingespeist, 1000 MW mehr als etwa das AKW Biblis. Als 1989 die politische Wende in der DDR die weiteren Ausbaupläne des KKW jäh beendete, waren vier Rektoren seit vielen Jahren im Dauerbetrieb, ein fünfter Kraftwerksblock wurde gerade erprobt und ein sechster Reaktor war nahezu fertiggestellt. Dieser nie in Betrieb gegangene Reaktorblock 6 ist heute für geführte Besuchertouren geöffnet und stellt mit seinen Ausmaßen und der noch vorhandenen Kraftwerkstechnik ein wahrhaft imposantes Zeugnis deutscher Industriegeschichte dar. Die beeindruckten Arbeitskreisleiter überschütteten den ebenso sachkundigen wie geduldigen Besucherführer der „Entsorgungswerke Nord GmbH“ mit zahllosen Fragen und hätten diese Exkursion sicher gern noch ausgedehnt.
In Sichtweite des ehemaligen Kernkraftwerkes befindet sich auf der Ostseeinsel Usedom das wohl bekannteste technikhistorische Denkmal Mecklenburg-Vorpommerns. Die ehemaligen Versuchsstellen des Heeres und der Luftwaffe in Peenemünde standen selbstverständlich ebenfalls auf dem Exkursionsprogramm der VDI-Arbeitskreisleiter. Von hier aus erreichte am 3. Oktober 1942 das „Aggregat 4“ als erstes von Menschen gefertigtes Objekt den Rand zum Weltraum. Beeindruckendes Zeugnis des ehemals größten militärischen Entwicklungskomplexes Europas ist das Kraftwerk der Versuchsstellen, das als einziges vollständig erhaltenes Gebäude der Peenemünder Forschungs- und Rüstungsbetriebe heute die hoch interessante Ausstellung des „Historisch-Technischen Museums“ beherbergt. Dabei gelingt es den Ausstellungsmachern in hervorragender Weise, die einzigartige Ambivalenz dieses Ortes als Entwicklungsschmiede nationalsozialistischer Terrorwaffen und „Geburtsstätte der Raumfahrt“ zu vermitteln.


„Diese Ambivalenz in der Tätigkeit des Ingenieurs – seine tägliche Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt – gilt es auch in der Vermittlungsarbeit der technikgeschichtlichen Arbeitskreise des VDI zu berücksichtigen“; so das Fazit des frisch gewählten Sprechers Rüdiger Wendt zum Treffen der Arbeitskreisleiter in Vorpommern. „Zweifellos sind Lubmin und Peenemünde faszinierende Orte der Technik- und Industriegeschichte, die ebenso inspirieren wie zum Nachdenken anregen.“ Den technikgeschichtlichen Arbeitskreisen des Vereins Deutscher Ingenieure ist es daher nicht nur Anliegen, das technik- und industriegeschichtliche Erbe Deutschlands zu bewahren, sondern es dem ingenieurtechnischen Nachwuchs sowie einer breiten Öffentlichkeit in allen seinen Facetten zu vermitteln.


Fotos u. Text: Dr. Olaf Strauß, VDI BV MV

VDI-Partnerschaftstreffen 2018 in der Eifel

Das traditionelle Partnerschaftstreffen zwischen Vertretern des Mittelrheinischen Bezirksvereins und dem Bezirksverein Mecklenburg-Vorpommern wurde in diesem Jahr auf Initiative der Koblenzer Partner fortgesetzt. 

Dank der Aktivität und umsichtigen Planung von Hr. Richard Hens aus Andernach wurde auch diese Veranstaltung für alle Teilnehmer ein gelungenes Erlebnis. 12 Teilnehmer aus MV und 18 vom Mittelrhein fanden schnell wieder Kontakt und konnten trotz 4-jähriger Pause die freundschaftlichen Verbindungen problemlos abermals knüpfen.

Nach einer 8-stündigen Bahnfahrt wurden wir von unseren mittelrheinischen Kollegen auf dem Bahnhof Koblenz freudig empfangen, per PKW ging es ins Quartier in dem kleinen Eifel-Städtchen Nickenich. Die Region zeichnet sich durch frühgeschichtliche aktive Vulkantätigkeit mit den unterschiedlichsten Erscheinungsformen aus. Bimsstein wird heute im Tagebau gewonnen, der Granitabbau unter Tage war im Mittelalter gefragt.

Das Veranstaltungsprogramm reichte von der Besichtigung einer Abbauwand, dem Besuch des Bimsmuseums, eines Lavadomes, des   modernen Bausteinfertigungs-betriebes der Firma JASTO, einer ausgiebigen Führung durch die reizende Stadt Ahrweiler, bis hin zu einer Weinverkostung im Ahrtal.

Sehr beeindruckend war der Besuch des von 1958 – 1976 entstandenen Bundesdeutschen Regierungsbunkers, gedacht zur Überlebenssicherung von einigen Hundert Führungskräften für den Fall eines Atomschlages während des Kalten Krieges. Heute ein eindrucksvolles Mahnmal für eine weltweite Koexistenz ohne Kernwaffen auf unserem Erdball!

Die gemütliche Begegnung in einer durch die vorzügliche Wetterlage besonders geprägten Atmosphäre haben alle Teilnehmer beflügelt, unsere Partnerschaftstreffen für die Zukunft wieder fortzuführen. Durch den Vorsitzenden des Mittelrheinischen Bezirksvereins, Dr. Kinsky, und den als Gast anwesenden Prof. Wiegner wurde für das Jahr 2019 der Besuch in Rostock avisiert.

Wir wollen uns bemühen, unseren Gastgebern im nächsten Jahr nicht nachzustehen und bis Mai 2019 ein interessantes Besuchsprogramm vorbereiten!

 

Juni 2018 W. Hack

 

Foto: VDI Mittelrhein - Besuch des Lavadomes in Mendig

„Tag der Erneuerbaren Energien“ in Mecklenburg -Vorpommern am 28.04.2018

Der VDI Bezirksverein M-V war auch 2018 Partner des Veranstalters WINDEnergy Networks
und gestaltete den Tag am Veranstaltungsort Rostocks, alter Fischereihafen, aktiv mit.

Für den Veranstalter WINDEnergy Networks ist es wichtig, den Besuchern einen Tag lang ein
buntes Bild der Erneuerbaren Energien und den damit verbundenen 350 000 Arbeitsplätzen in
Deutschland zu vermitteln.


An diesem Tag wird zeitgleich an verschiedenen Standorten in MV mit Unterstützung vieler Partner den interessierten Bürgern Wissenswertes und Neues über erneuerbare Energien gezeigt. Neben der Möglichkeit Wind- und Solarparks zu besichtigen, es können Firmen besucht werden, die  z.B.: Windgeneratoren oder die Fundamente für Offshoreanlagen herstellen und in die ganze Welt liefern. Forschungseinrichtungen stellen aktuelle Forschungsarbeiten vor, Strom-und Gasversorgungsunternehmen öffnen ihre Pforten.


So wird die Bedeutung der Branche für unser Land und die 15000 Arbeitsplätze in MV offensiv dargestellt. Am Standort Rostock beteiligte sich, wie 2017 auch, der VDI Bezirksverein MV aktiv. Die Energiebeauftragten des Bezirksvereins Dipl.-Ing. Rolf Kasimirschak und Dipl.-Ing. Klaus Riedner hatten mehrere Ausstellungsobjekte im und vor dem Gebäude des Aus- und Fortbildungszentrums aufgebaut: Die technische Anschlussanlage für Photovoltaik mit einem Wechselrichter lockte viele Interessenten an, schließlich denken immer mehr über die Nutzung solch einer Energiequelle nach. Keine Frage, der „moderne", elektrisch angetriebene, Trabant aus DDR Zeiten war der Publikumsrenner. Damit auch die jüngeren Besucher eine Idee davon bekommen wie unser Energiesystem funktioniert, hatte Klaus Kasimirschak wieder das VDI-Miniaturstromnetzmodell, sowie mehrere dazu passende Experimente und Anschauungsmaterial mitgebracht.


Mit über 200 Besuchern wurden Gespräche geführt. 60 Kinder und Jugendliche konnten experimentieren, Spannendes über Technik und Energie erkunden und wichtige ingenieurtechnische Leistungen und Energieerfindungen selbst nachvollziehen. Klaus Riedner, Vorsitzender des VDI Bezirksvereins, hatte die Gelegenheit, bei der Ausstellervorstellungsrunde im Beisein des Ministers Pegel, auf die bedeutenden ingenieurtechnischen Leistungen in MV und die Aktivitäten des VDI in Mecklenburg-Vorpommern hinzuweisen sowie die gemeinsamen Zielstellungen des VDI und des Veranstalters des Tages der Erneuerbaren Energien in MV zu betonen.


Fotos: VDI MV

Auszeichnung des VDIni-Clubs Schwerin für „Familienfreundlichste Initiative“

der VDIni-Club Schwerin ist am Samstag, dem 26.05.2018 in der Kategorie „Familienfreundlichste Initiative“ in Schwerin für 2018 ausgezeichnet worden. Dieses erfolgte im Rahmen der Veranstaltung „Familienfreundlichste Schwerinerinnen“ im Schlosspark-Center.

Als Sachpreis hat der VDIni-Club die Fahrt in einer historischen Straßenbahn des Nahverkehrs Schwerin für 20 Personen und Freifahrkarten für Bus und Bahn, sowie ein Buch erhalten.

Weitere Informationen dazu:

https://www.focus.de/regional/schwerin/schwerin-landeshauptstadt-schwerin-schweriner-buendnis-fuer-familie-wuerdigte-familienfreundlichste-2018-in-der-landeshauptstadt_id_9002852.html

Der Vorstand gratuliert ganz herzlich!

HAWtech-Tagung an der HTW Berlin

Das Gelände der heutigen Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin-Köpenick ist ein für die Technikgeschichte wichtiger und ausgesprochen interessanter Standort. Rekonstruierte historische Gebäude aus gelbem Backstein und moderne Funktionsbauten bilden ein beeindruckendes Ensemble der Industriearchitektur im Südosten Berlins. Ursprünglich befand sich hier, direkt an der Spree gelegen die von Erich Rathenau gegründete AEG. Das erste Drehstrom-Kraftwerk Deutschlands und das größte Kabelwerk Europas entstanden 1897 an dieser Stelle. Damit war das Gelände eines der Zentren der Berliner Industrie. Vielen Ingenieuren ist KWO, Kabelwerke Oberspree, noch ein Begriff. In der DDR war das der Nachfolgebetrieb der ehemaligen AEG. Nach der Wende wurden fast alle Betriebsteile abgewickelt und die Gebäude werden ab 2006 schrittweise für die heutige HTW genutzt.


Die Tagung der HAWtech beschäftigte sich mit den Schwerpunkten „Internationalisierung des Ingenieurstudiums“, „Anforderungen der Wirtschaft an die Absolventen der Ingenieurstudiengänge“ und allgemeine Probleme des Ingenieurstudiums. Die etwa 100 Teilnehmenden kamen vorwiegend aus deutschen Fachhochschulen und Unternehmen. Sie beschäftigten sich in Workshops u.a. mit der Hochschul-Unternehmenskooperation, der Flexibilisierung und Internationalisierung der Curricula und der Ausgründung von Unternehmen aus den Hochschulen. Die Tagung war weitgehend auf die Erfahrungen und Rahmenbedingungen der Fachhochschulen bezogen. Die Ausbildung an den Hochschulen wurde von allen Rednern aus der Wirtschaft gelobt. Es wurde jedoch davor gewarnt, aus Selbstzufriedenheit den Anschluss an neue Entwicklungen zu verpassen.

Text und Bilder: Prof. Dr.-Ing. Klaus Brökel (VDI)

BALTIC RACING Stralsund 28.04.2018

Zahlreiche Studenten der Hochschule Stralsund engagieren sich im großen Team BALTIC RACING. Auf Bild 2 sind alle Mitwirkenden am neuen Modell TY18 des Rennwagens versammelt. Stolz präsentierten Sie in einer professionellen Show ihre Neuentwicklung am 28.04.2018 der Öffentlichkeit. Zahlreiche Besucher und auch Angehörige der Studenten nutzten den Termin, um sich ein Bild von der beeindruckenden studentischen Arbeit zu machen.

Der VDI Mecklenburg-Vorpommern unterstützt das Projekt mit einer jährlichen Spende. Somit sind das Logo und der Schriftzug des VDI auf der Karosse zusammen mit denen von vielen anderen Unterstützern vertreten.

Text und Fotos: Prof. Klaus Brökel, VDI

Landeswettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren in MV

Die Juroren (v. links Tobias Struck (VDI), Dr.-Ing. Janos Zierath, Philip Kretscher und Klaus Riedner) staunen über die Projekte der jungen Forscher: Lara Neubert, Leni Termann (beide Gymn.Reutershagen), Adrian Schorowsky vom ERASMUS-Gymnasium. Fotos: VDI

 Drei VDI Mitglieder als Juroren dabei

„Spring! Hab den Mut und nimm die Herausforderung an. Trau Dich und zeig, was in Dir steckt! Mit dieser Intention haben sich auch in Mecklenburg-Vorpommern Schüler im Alter zwischen 9 und 19 Jahren am Landeswettbewerb „Jugend forscht“ und dem Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“ beteiligt. Insgesamt 76 Nachwuchsforscher präsentierten in der Stadthalle Rostock im Rahmen des 28. Landeswettbewerbs ihre Projekte in den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik, Technik sowie Mathematik und Informatik. 

Die Nachwuchsforscher stellten der Jury insgesamt 40 Projekte vor. Diese teilen sich innerhalb des Wettbewerbs in 26 Arbeiten bei „Jugend forscht“ und 14 Arbeiten in der jüngeren Altersklasse am Parallelwettbewerb „Schüler experimentieren“ auf.

Als Juroren wieder mit dabei drei VDI-Mitglieder: Dipl.-Ing. Tobias Struck, Dipl.-Ing. Klaus Riedner und Dr.-Ing. Janos Zierath.

4. Rostocker Kolloquium „Schiffskraftstoffe und Emissionen“

Fotos: Brökel, VDI MV; Text: Bühler

 

„Die industrielle Schifffahrt steht heute aufgrund der neuen Umweltvorschriften an einer sehr spannenden Stelle“ kam Prof. Dr.-Ing. Bert Buchholz direkt zum Thema. Der Professor vom Lehrstuhl für Kolbenmaschinen und Verbrennungsmotoren (LKV) der Universität Rostock eröffnete das 4. Rostocker Kolloquium „Schiffskraftstoffe und Emissionen“, das der VDI Arbeitskreis „Energie und Umwelttechnik“ des Bezirksvereins MV zum 4. Mal gemeinsam mit dem Lehrstuhl am 15. Februar 2018 in Rostock veranstaltete. Den fast 70 Teilnehmern bot sich ein interessantes Programm mit vier Beiträgen zu dem Thema „Kraftstoffe für Seeschiffe und Abgasemissionen“

Damit hatte Buchholz auch schon das Stichwort für den ersten Vortrag „Der aktuelle Stand der IMO-Vorschriften und Maßnahmen zur technischen Realisierung auf Seeschiffen“ gegeben:  Prof. Dr.-Ing. Franz Spychala, Mitorganisator für VDI Bezirksverein MV, fand es an der Zeit, über die nun anstehenden Veränderungen und den technischen Fortschritt zu reden, zumal das letzte Kolloquium zu dem Thema schon mehr als zwei Jahre zurückliegt. Die International Maritime Organization(IMO) hat den Grenzwert für den Schwefelanteil im Treibstoff deutlich herabgesetzt: Weltweit darf dieser ab 2020 nur noch 0,5 Prozent betragen; in der Nord- und Ostsee sowie an den Küsten vor Nordamerika gilt bereits seit 2015 ein Grenzwert von nur noch 0,1 Prozent. Ausführlich beschrieb er die Möglichkeiten, diese Grenzwerte zu erreichen und verglich den Entwicklungsschritt mit dem Schritt vom Dampf- zum Dieselantrieb. „Rund 70 000 Schiffe müssen umgerüstet werden“ so Spychala.

Wie die Kreuzfahrtindustrie damit umgeht, präsentierte Jens Kohlmann, Vice President Innovation & Projects Carnival Maritime (Muttergesellschaft der AIDA Cruises), mit einem kurzen Film. Als AIDA-Mann der ersten Stunde stellte er die Aktivitäten seines Unternehmens unter dem Titel „Alternative Kraftstoffe für Kreuzfahrtschiffe - Potentiale und Herausforderungen“ vor. Unter dem Motto „Green Cruising“ werden die beiden im Herbst 2018 und im Frühjahr 2020 in Betrieb gehenden AIDA Schiffe zu 100% mit LNG (Liquefied Natural Gas) betrieben werden können. Die AIDAsol ist das erste Schiff der Flotte, das bereits die Landstromanlage in Hamburg Altona nutzt. Außerdem beteiligt sich das Unternehmen auch an Forschungsprojekten zur alternativen Formen der Energieerzeugung wie der Fuel Cell Technologie.

Bernd Burdorf von der Scandlines Deutschland GmbH schilderte die Probleme bei der „Abgasreinigung von Scrubbern - 24/7 Closed Loop Betrieb“.  Burgdorf beschrieb, wie Scandlines seine Hybridfähren mit sogenannten „wet scrubbern im closed loop“ ausrüstete. Scrubber waschen das durch die Treibstoffverbrennung entstehende Rauchgas und können platzsparend im Kamin der Hauptmaschine (Single-Line-Bauweise) oder an mehreren Komponenten des Schiffes – z.B. am Hauptmotor, an den Hilfsmaschinen, am Kessel – eingebaut werden (Multi-Stream-Variante). Dabei können sowohl Open-Loop-, Closed-Loop- und Hybrid-Verfahren zum Einsatz kommen.

Prof. Bert Buchholz, LKV Uni Rostock, setzte den Schlusspunkt des Kolloquiums mit seinem Beitrag „Saubere Schiffskraftstoffe als Voraussetzung für eine effiziente Abgasreinigung an Bord“.

Das Kolloquium in lockerer Atmosphäre bot einen perfekten Überblick der aktuellen Probleme. Probleme, die zu lösen sind für die saubere und effiziente thermische Energienutzung im Bereich der Antriebstechnik und speziell der Schiffsantriebe in Gegenwart und Zukunft.

 

VDI-Fachtagung Schwingungen von Windenergieanlagen

Die VDI-Fachtagung „Schwingungen und Dynamik von Windenergieanlagen“ stellt noch nicht bekannte Problemstellungen und spannende neue Lösungen vor und diskutiert diese mit einem hochkarätigem Fachpublikum. Als der Treffpunkt für Fachleute aus der Windenergieszene und aus den Bereichen Dynamik und Schwingungstechnik findet die VDI-Tagung bereits zum 9. Mal mit Fachausstellung in Bremen statt. Herstellern, Zulieferern, Dienstleistern und Betreibern finden hier eine Plattform für den Austausch von Praxiswissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Der Fokus liegt auf Schwingungs- und Kostenreduzierung bei Windenergieanlagen

Die führenden Fachleute der Windenergie sind sich einig: Die derzeit wichtigsten Themen im Bereich Windenergie, sind die Reduzierung von Kosten und die Reduzierung von Schwingungen. Die Nachhaltige Vermeidung von Schwingungsschäden leistet einen wertvollen Beitrag zur Kostensenkung. Hierzu präsentiert die VDI-Fachtagung Erfahrungswissen von Herstellern, Zulieferern und Betreibern.

Die Top-Themen in diesem Jahr:

-Session zu BIG DATA in der Schwingungstechnik

-Geräusche, Schallmessungen und Schallübertragung

-Schwingungsreduktion durch Echtzeitregelung

-Simulation von Resonanzzuständen und deren Auswirklungen auf Design-Lasten

-Welche Messmethoden und Überwachungssysteme durch Digitalisierung wesentlich kostengünstiger und effektiver werden

Torsten Habicht neuer Sprecher beim Ingenieurrat M-V

Am 8. Februar 2018 wählten die Mitglieder des Ingenieurrates Mecklenburg-Vorpommern Dipl.-Ing. Torsten Habicht für das laufende Jahr zu ihrem Sprecher.

Torsten Habicht (links im Bild), Diplom-Ingenieur aus Schwerin, ist im VDEI Verband Deutscher Eisenbahn-Ingenieure engagiert und dessen Vertreter im Ingenieurrat-MV. Er löst Dipl.-Ing. Ralph Seehase (Verein der Prüfingenieure für Bautechnik in Mecklenburg-Vorpommern) als Sprecher ab. Die Sprecherfunktion im Ingenieurrat wird turnusmäßig jedes Jahr neu besetzt.

Die zehn im Ingenieurrat M-V zusammengeschlossenen Ingenieurverbände, -vereine und die Ingenieurkammer M-V verstehen sich als Vertretung der Ingenieurorganisationen in Mecklenburg-Vorpommern und streben einen breiten Dialog mit Vertretern der Landespolitik und der Öffentlichkeit an.

Foto: St. Güll

Besuch im Riesendynamo

Exkursion des VDIni-Clubs der John-Brinckmann-Schule in Rostock

Die größten Energie -und Technikerfindungen der Menschen von der Sonnennutzung bis zum Wasserstoffauto – das steht auf dem Programm, wenn Schüler der 4. Klasse der Rostocker John-Brinckmann-Schule sich Anfang des Schuljahres für das Gemeinschaftsangebot des VDI Bezirksvereins MV und der Schule für den Sachunterricht „Energie und Technik“ entschieden hatten.

Die elf Schüler die hier gemeinsam mit Ihrem Teamleiter, dem Diplom-Ingenieur Rolf Kasimirschak jede Woche eine Stunde forschen und experimentieren sind auch Mitglieder des VDIni-Clubs Rostock und nutzen die VDI-Angebote im Internet, um ihr technisches Wissen zu vertiefen.

„Elektrischer Strom: Generator und Stromnetz“ hieß das Thema am 7. Dezember. Und weil man einen „Riesendynamo“ direkt vor der Haustür hat, nämlich das Kohlekraftwerk Rostock, machte sich Rolf Kasimirschak mit seinem Club auf den Weg, um das große Kraftwerk mit dem dampfenden Kühlturm, das sie fast täglich auf ihrem Weg zur Schule von Ferne sehen, näher kennen zu lernen.

Ausgerüstet mit einem Arbeitsschutzhelm direkt vor dem Generator zu stehen, die Steinkohle anzufassen und den spannenden Erläuterungen von Jana Hinz, der Öffentlichkeitsverantwortlichen des Kraftwerks zu lauschen, war ein besonderes Erlebnis. Die Diplom-Ingenieurin hatte ihre Führung auf die Schüler zugeschnitten und stellte ihnen auch Mitarbeiter des Kraftwerks und ihre speziellen Aufgaben vor. Jana Hinz weiß wie man Schüler begeistert, unterstützt sie doch seit vielen Jahren tatkräftig die Jugendarbeit des VDI Bezirksvereins MV

Gelernt hatten die 11 zukünftigen Techniker und Ingenieure nach der Exkursion, dass das Rostocker Kohlekraftwerk zu den modernsten und saubersten auf der Welt gehört und dafür sorgt, dass kontinuierlich Strom vorhanden ist. Und auch dafür, dass es in Rostocks Häusern im Winter warm ist.

 

Text und Foto: Rolf Kasimirschak

 

Stellenangebot der FEK Energieeffizienz GmbH

Wir sind eine Forschungsgruppe (Industrie und Fraunhofer Gesellschaft) zur Nachweisführung der Brennstoffeinsparung/Effizienzsteigerung und Schadstoffminimierung bei Gebäudeheizungen und Dieselmotoren und Erarbeitung der wissenschaftlichen Zusammenhänge.


Zum nächstmöglichen Zeitpunkt (ab jetzt) suchen wir für unser Forschungsprojekt im
ITC Bentwisch (Rostock):


Unterstützung für den Bereich Elektronische- und Abgas-Messtechnik sowie deren Datenerfassung und -verarbeitung

Weitere Informationen in der Stellenausschreibung:

28. Fachschulung für Gebäudetechnik vom 23. bis 25. Januar 2018

Mit mehr als 70 Seminaren und Austellern bietet die 28. Fachschulung für Gebäudetechnik vom 23. bis 25. Januar 2018 wieder allen Elektrofachkräften, Planern und Architekten in Mecklenburg-Vorpommern die Chance sich effektiv und kostenlos zu wesentlichen technischen Neuerungen zu informieren, sich mit Fachkollegen auszutauschen und mit marktführenden Ausstellern ins Gespräch zu kommen. Die Fachschulung für Gebäudetechnik ist einzigartig in Deutschland und mit jährlich etwa 3.000 Fachbesuchern die bedeutendste Veranstaltung der Elektrobranche in Mecklenburg-Vorpommern.

 

Mehr über die 28. Fachschulung erfahren Sie unter: https://www.eh-mv.de/e-fachschulung.html

Rückblick Energietagung 2017

Der Übergang weg von konventionellen Brennstoffen, hin zu erneuerbaren Energien, ist in vielen Ländern der Welt im Gange. Wie es mit der Energiewende in Deutschland und vor allem in Mecklenburg-Vorpommern vorangeht wollten rund 90 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik von Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern, sowie den Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft erfahren.

Die von den Referenten freigegebenen Vorträge finden Sie hier:

Fotos: HBKomm, Rakow

Jugendarbeit VDI Bezirksverein MV: Projekte mit Schulen und die VDIni Clubarbeit des Schuljahres 2016/2017 wurden im Juli abgeschlossen

Jugendarbeit VDI MV
Foto: Rolf Kasimirschak

Die vom Bezirksverein M-V, AK Jugend und Technik Rostock, organisierten Aktivitäten für das Schuljahr 2016/2017 werden mit Beginn der Schulferien in M-V abgeschlossen. Neben der monatlichen Betreuung des Rostocker VDIni Clubs, über die regelmäßig berichtet wurde, engagierten sich Vereinsmitglieder mit weiteren Projekten in Schulen bzw. in Kindergärten. Das umfasste einen wöchentlichen Energie-und Technikclub mit 4.Klässlern an der Grundschule Brinckmansdorf, einen Technikclub mit Vorschülern im Kindergarten Broderstorf, fünf Thementage „Technik, Energie, Berufe in der Region“ im Landschulmuseum Göldenitz und seit einem Jahr neu die Projekttage „Technik, Energie. -erfindungen und Berufe in M-V“ in verschiedenen Schulen im Land.

Des Weiteren betreuten zwei VDI Mitglieder eine Schülergruppe im Rahmen von “Jugend forscht“, die an   einem von der Universität Rostock, Orthopädische Klinik, geleiteten Projekt beteiligt waren. Die beiden v. g. VDI Mitglieder begleiteten in ihrem Unternehmen auch zwei Schüler in einem berufsorientierten Praktikum und drei Schüler, die zu einem „sozialen Tag“ im Unternehmen waren. Die VDI Mitglieder beteiligten sich dafür zusätzlich mit einer Spende ihres Unternehmens für den Verein „Schüler helfen leben e.V.“

Die o.g.  erstmals gestalteten Projekttage wurden von den Schulen gut genutzt und  im 2.Schulhalbjahr zehnmal realisiert. Grundlage dafür ist eine Vereinbarung des Nordkuriers und des Sponsors edis mit dem VDI Bezirksverein. Der Nordkurier bietet das Lehrkonzept als Angebot für Schulen im Rahmen der ständigen Aktion „Zeitung in Schulen“ an und koordiniert die Schulanfragen.

Die VDI- Mitglieder fahren in die Schulen und gestalten den Projekttag mit selbsterarbeiteten Lehrstoff, Anschauungsmaterial, Experimenten, Filmen und Erzählungen aus dem eigenen Berufsleben. Je nach Schulwunsch und je nach Altersstufe für 3-6 Stunden. Im abgelaufenen Schuljahr waren Schüler der 2.Klasse bis zur 13. Klasse und Klassenstärken von 15 bis 28 Schüler vertreten. Anfragen an den VDI kamen vorwiegend von Schulen aus dem Ostteil des Landes, z.B.: aus Friedland, aus Eggesin, aus Blankensee, aus Neubrandenburg und Rostock. Der „Unterricht“ wird immer mit den Fragen begonnen: Was ist der VDI?  Was machen Ingenieure? Am Ende des Projekttages wissen die Schüler das. Und auch wo und warum sie technikorientierte Berufe in M-V, in ihrer Region erlernen können und sollten.

Ab September 2017 beginnt das neue Schuljahr und die v. g. Aktivitäten unseres Bezirksvereins starten neu. Wie immer zum Abschluss die Bitte um Unterstützung und Mitarbeit an alle interessierten VDI-Vereinsmitglieder. Auch stundenweise Hilfe und jeder Mitgestaltungswunsch wird dankbar angenommen.

 

Dr. Ing. Bärbel Meyer, Dr. Ing.  Gudrun Horn-Samodelkin, Tina Bresemann, Rolf Kasimirschak

Ein Bahnhof der Superlative

Fast zwanzig Mitglieder und Gäste des VDI Bezirksverein MV und des VIW  Verein der Ingenieure und Wirtschaftler in Mecklenburg-Vorpommern e.V. aus dem Raum Westmecklenburg machten sich am 8. Juni 2017 auf den Weg nach Maschen bei Hamburg.

Ihr Ziel war der größte Rangierbahnhof Europas.

In einem Einführungsvortrag von Herrn Bentzel (DB Cargo) erfuhren sie allerlei Wissenswertes über die Strukturen bei der Deutschen Bahn allgemein und über das Produktionszentrum Hamburg, zu dem auch der Rangierbahnhof Maschen gehört, im Besonderen.

 

Stark beeindruckt waren alle Teilnehmer vor allem von der Größe der Anlage. Auf einer Fläche von etwa 700 mal 7000 Metern befinden sich rund 300 km Gleise und 750 Weichen. Vier Stellwerke, ein computergestütztes Kontrollzentrum und bis zu sieben Rangierlokomotiven pro Schicht sorgen dafür, dass alle Waggons nach Bedarf und Zielen richtig zu Zügen zusammengestellt werden können. Bis zu 100 Ein- und Ausgangszüge werden pro Werktag gebildet. Das entspricht ca. 3.500 Wagen pro Tag in der Spitze.

An den Vortrag schloss sich ein Gang über das Bahnhofsgelände an, den die Teilnehmer für viele technische Fragen nutzten.

 

Artikel und Fotos von Reinhard Labahn

 

„Tag der Erneuerbaren Energien“ in Mecklenburg -Vorpommern am 29.04.2017

Der VDI Bezirksverein M-V war Partner des Veranstalters WINDEnergy Networks und gestaltete die Veranstaltungen auf dem Traditionsschiff Rostock aktiv mit.

Mit dem bundesweiten „Tag der Erneuerbaren Energien“ werben Firmen und Institutionen um Akzeptanz für erneuerbare Energien bei der Bevölkerung und für die Beschleunigung der Energiewende in Deutschland.

In M-V wurden über 50 Veranstaltungen geplant, u.a. auch im IGA Park Rostock, vor und auf dem Traditionsschiff. Dort beteiligte sich der VDI Bezirksverein M-V an der Vorbereitung und Ausführung.

Die ingenieurtechnischen Leistungen unseres Landes bei der Energie-und Stromproduktionswende durch Windgeneratoren an Land und auf See, durch Solarmodule, Biogasanlagen, Speicherung und Mobilität mit erneuerbaren Energieträgern sind herausragend und europaweit anerkannt.

Mecklenburg-Vorpommern und Deutschland haben eine Vorbildwirkung für viele andere Länder in der Welt.

Für Schüler und Jugendliche sind damit sehr gute Chancen für gute Ausbildungs- und sichere Arbeits-plätze in unserem Land, vor ihrer Haustür, vorhanden. Die Branche bietet über 15.000 Arbeitsplätze in M-V an.

Der VDI Bezirksverein M-V unterstützte die ganztägige Veranstaltung auf dem Traditionsschiff Rostock mit einem Stand und Ausstellungsstücken, der von Dipl.-Ing. Rolf Kasimirschak betreut wurde.

Zu sehen waren u.a. ein „Trabant Elektromobil“ (Leihgabe der WEMAG), einem Hauskraftwerk für Photovoltaikstrom (Wechselrichter und Batteriespeicher), einem Brennstoffzellenauto und dem Miniaturmodell eines Stromnetzes mit Kraftwerken, das auch für die Ausbildung an Schulen unseres Landes eingesetzt wird, bei der sich Rolf Kasimirschak besonders engagiert.

Dipl.-Ing. Klaus Riedner, der Schatzmeister des VDI Bezirksvereins, hatte die Teilnahme an diesem „Tag der Erneuerbaren Energien“ gemeinsam mit dem WIND Energy Network und dem Traditionsschiff in Schmarl organisiert.  

Mehr als 150 Besucher, besonders Familien mit Kindern, kamen mit Interesse und Neugier und diskutierten mit sichtbarem Spaß mit den VDI Standbetreuern.

Auch der Minister Pegel besuchte den VDI Stand und bedankte sich für die Unterstützung.

Voller Energie – und das hat in Blankensee Schule gemacht

Energie lässt sich auf unterschiedliche Weise gewinnen, wie Elektroingenieur Rolf Kasimirschak Cedric Mai und seinem Mitschülern aus der 8. Klasse in der Regionalschule Blankensee erklärte. FOTO: HEIKE SOMMER

Das Geheimnis der Elektrizität wollten Schüler der 8. Klasse lüften. Möglich wurde dies über die Initiative Zeitung in der Schule (Zisch). 

BLANKENSEE. Bis zum Urknall hat Rolf Kasimirschak ausgeholt, um mit den Schülern der 8. Klasse der Regionalschule Blankensee die Frage zu klären, woher die Energie kommt. Der Elektroingenieur übernahm für einen Vormittag den Platz eines Lehrers. Sein Auftrag: Den Mädchen und Jungen anschaulich die Energiewende zu verdeutlichen und welche beruflichen Perspektiven sie mit sich bringt. Ermöglicht wurde der Projekt-Tag durch den Nordkurier und seine Initiative Zeitung in der Schule (Zisch). Sie unterstützt regelmäßig praxisbezogenen Unterricht wie den von Rolf Kasimirschak vom Verein Deutscher Ingenieure.

„Ich bin froh, dass das geklappt hat“, sagt Andrea Trempenau, die für ihre Schüler das Zisch-Projekt beantragt hatte. „Wir haben im vergangenen Jahr schon sehr gute Erfahrungen damit gemacht“, versichert sie. Auch die Schüler folgen gespannt den Ausführungen und anschaulichen Beispielen von Rolf Kasimirschak, begeben sich mit ihm auf eine virtuelle Reise in die Galaxie und zur größten Energiequelle der Erde – der Sonne. Er zeigt

ihnen Schritt für Schritt, wie der Mensch dem Geheimnis der Elektrizität, den Gesetzen der Energie und deren Erzeugung auf die Schliche gekommen ist. Bis ins Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald reichen seine Ausführungen. „Denn hier wird an der Zukunft der Energiegewinnung geforscht und die ganze Welt schaut gespannt zu“, sagt er.

In Kernfusionskraftwerken soll später – so die Erwartung der Forscher – analog zu den Prozessen auf der Sonne durch die Verschmelzung von Atomkernen Energie klima- und umweltfreundlich erzeugt werden. „Hier arbeiten mehr als 500 Menschen, vorrangig Ingenieure“, sagt er und ermuntert die Schülerinnen und Schüler, das Institut zu besichtigen oder sich sogar für einen Praktikumsplatz zu bewerben. Der Verein Deutscher Ingenieure, für den Rolf Kasimirschak ehrenamtliche in Mecklenburg- Vorpommern tätig ist, will Heranwachsenden die Scheu vor technischen Berufen nehmen. Der Achtklässler Cedric Mai aus Bergfeld ist begeistert von dem Projekt. „Ich interessiere mich sehr für Energie. Aber ein Praktikum im Plasmaforschungsinstitut Greifswald zu machen, darauf bin ich noch nicht gekommen“, sagt er. Im Juni findet ein weiteres Zisch-Projekt an der Blankenseer Schule statt. Dann besuchen Schüler der 7. Klasse die Nordkurier-Druckerei in Neubrandenburg.

 

(Von Heike Sommer; 

Artikel erschienen am 01.04.2017 im Nordkurier)

VDIni-Club LTTZ – 2. Veranstaltung am 16.03.2017

Am 16.03.2017 fand die zweite VDIni-Veranstaltung im Jahr 2017 mit leider nur Dreien unserer jungen Technik-Kids statt.

Es wurde das Thema der Vorveranstaltung: „Wir experimentieren mit Elektro- und Elektronikbaukästen“ vertieft. Dazu hatte sich Gerhard Palatschek ausgedacht, den Kindern spielerisch anhand einer Baustellensituation mit Kran nahe zu bringen, was man unter einem Algorithmus oder einer Programmierung versteht. Dabei übernahm ein Kind den Part des „Programms“, ein Kind fungierte als Bauleiter und das dritte Kind führte als „Computer“ die Befehle aus.

Weiterhin wurde beispielhaft darüber gesprochen, wo man im Alltag überall Programmierungen vorfindet: in der Spülmaschine, Kochanleitungen (Rezepturen), Wecker usw..

Die Kinder lernten auch „alte“ Datenträger, wie Lochstreifen am Beispiel einer Ampelschaltung kennen.

Beim nächsten Treffen wird Teil 3 zu diesem Thema in Angriff genommen und das „Selber Programmieren“, welches Rolf Kasimirschak den Kindern in den Grundzügen m.H. eines Baukastens nahebringen will, umgesetzt! 

VDIni-Club LTTZ – 1. Veranstaltung am 02.02.2017

Am 02.02.2017 fand die erste VDIni-Veranstaltung des neuen Jahres mit 7 unserer jungen Technik-Kids statt.

Unter dem Thema: „Wir experimentieren mit Elektro- und Elektronikbaukästen“ bot sich unseren jungen Techniker die Möglichkeit ihr Wissen zu Schaltkreisen zu wiederholen und Glühlampen und LEDs bzgl. ihres Stromverbrauches, Leuchtstärke und Energieeffizienz zu vergleichen.

Den Abschluss bildete ein kurzer Einblick in das Programmieren von Schaltungen. Hier waren Andreas und Luca aktiv, vielen Dank den Beiden und unseren Betreuern Rolf Kasimirschak und Gerhard Palaschek.

Nun sind wir gespannt, auf Teil 2 zu diesem Thema. Wir wollen selber programmieren!

Neujahrsgruß des Vorsitzenden

Ein erfolgreiches Jahr 2017

Sehr geehrte Mitglieder,

der VDI  Bezirksverein MV e.V. hat in den letzten Jahren einen stetigen Zuwachs an Aktivitäten zu verzeichnen. Den Tag der Technik an 4 Standorten, VDIni erfolgreich an 2 Standorten, Veranstaltungen, die auch überregional wahrgenommen werden.

Durch diese Leistungen ist es gelungen, eine breite Außenwirksamkeit und Akzeptanz in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu erzielen.

Dank Ihrer Mithilfe – in welchem Bereich auch immer – konnten wir dieses Ergebnis erreichen. Ich möchte Sie deshalb auffordern, dass Sie Ihren Beitrag weiterführen, ausbauen, sich kreativ und verantwortungsbewusst einbringen.

Für all dies wünsche ich Ihnen in 2017 Elan, Schaffenskraft, Mut und vor allem Gesundheit.

Wie überall kann auch in unserem Verein jede Hand und jeder kluge Kopf gebraucht werden. Daran anknüpfend gestatten Sie mir eine persönliche Bitte auszusprechen: Zur Sicherung unserer Arbeit sehe ich mich veranlasst meine Nachfolgeregelung als Vorsitzender des Bezirksvereins und des Landesverbandes mit der nächsten Mitgliederversammlung am 9. März  2017 zu klären. Leider – und zu meinem großen Bedauern – kann ich das Amt des Vorsitzenden mit meinem hohen beruflichen Arbeitsaufkommen nicht mehr vereinbaren.

Das bedeutet konkret, dass ich für die Funktion als Vorsitzender des Bezirksvereins und Landesverbandes nicht mehr zur Verfügung stehen werde und ein neuer Vorsitzender gewählt werden muss.

Fühlen Sie sich bereit und berufen dieses Amt zu übernehmen? Ich kann Ihnen versichern, dass Sie eine sehr interessante Aufgabe übernehmen, die Ihr berufliches Netzwerk und Ihre Karriere positiv beeinflussen.

Um die Übergabe aber erfolgreich zu gestalten, kann ich Ihnen zusagen, dass ich auch weiterhin dem Vorstand zur Verfügung stehen werde.

Im Namen des Vorstandes versichere ich Ihnen bestmögliche Kooperation, wenn Sie unsere Tätigkeit im VDI MV aktiv mit unterstützen.

Gern stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Klärung weiterer Einzelheiten zur Verfügung.

Nutzen Sie die Geschäftsstelle oder meine persönlichen Kontaktmöglichkeiten. Ich freue mich auf Ihren Anruf bzw. Ihre eMail. Vertraulichkeit ist selbstverständlich.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dipl.-Ing ., Dipl.-Wirt.-Ing. Mario Kokowsky
Vorsitzender

 

Kontakt:

Dipl.-Ing ., Dipl.-Wirt.-Ing. Mario Kokowsky
Tel.: +49(0)3834 553 114
Fax: +49(0) 3834 500 442
Mobil: +49(0)175-291-51-62
E-Mail: vorsitzender.lv-mv@vdi.de

Technologie- und Industriepolitische Konferenz im Zukunftsfeld Ernährung

Ernährung ist eines von sechs Strategiefeldern, die durch die „Regionale Innovationsstrategie 2020“ für Mecklenburg-Vorpommern als Schwerpunkte der strukturellen Entwicklung definiert wurden. Seitens der Landesregierung werden diesen „Zukunftsfeldern“ Prioritäten für die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation eingeräumt.

Am 12. Januar 2017 sollen auf einer „Technologie- und Industriepolitischen Konferenz“ bei uns an der Hochschule die für das Zukunftsfeld „Ernährung“ geleistete Arbeit bilanziert, die Herausforderungen der kommenden Jahre aufgezeigt und der Stand der aktuellen Forschung und Entwicklung im Themenfeld präsentiert werden. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, wird aus diesem Anlass zu uns kommen. Referenten aus Landespolitik, Wissenschaft und regionaler Wirtschaft werden zu Forschung, Entwicklung und Innovation im Themenfeld Ernährung referieren. Die Konferenz wird von den im Strategierat Wirtschaft-Wissenschaft Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossenen Ministerien, Wirtschaftskammern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen organisiert.

Für Mecklenburg-Vorpommern stellt die Ernährungswirtschaft eine „Leitbranche“ dar. Mit rund 16.000 Beschäftigten und einem Umsatzvolumen von 4,8 Mrd. € hat das Ernährungsgewerbe eine zentrale Bedeutung für die wirtschaftliche Struktur und die künftige Entwicklung des Landes. Innerhalb des verarbeitenden Gewerbes ist die Ernährungswirtschaft der umsatzstärkste Wirtschaftszweig und zugleich einer der wichtigsten Arbeitgeber unseres Bundeslandes.

Veranstaltungsort
Hochschule Neubrandenburg, Hörsaalgebäude (Haus 1) und Foyer
Brodaer Straße 2
17033 Neubrandenburg

Ansprechpartner
Dr. Olaf Strauß
Technologie- und Innovationsberater
Tel.  +49 395/5693-1042

E-Mail: strass@hs-nb.de

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