VDI-Studienpreise 2017

Universität Rostock

Foto: Wolfgang Bütow, Universität Rostock
Foto: Wolfgang Bütow, Universität Rostock

 

Herrn Jan Wölken, Fakultät für Maschinenbau und Schiffstechnik

Alexander Schumann, Universität Rostock, Fakultät für Informatik und Elektrotechnik

Den ersten VDI-Studienpreis des Jahres 2017 überreichte Professor Dr.-Ing. Klaus Brökel, stellv. Vorsitzender des VDI Bezirksvereins MV, am 7. Juli an Alexander Schumann, B.Sc., auf dem Sommerfest der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock. Alexander Schumann erhält den Preis für seine Bachelorarbeit „Aufbau und Erprobung eines mittels PC dimmbaren

Schaltnetzteiles für Halogenstrahler“. Aufgrund der Kooperation mit der Dräger AG, Lübeck, war seine Bachelorarbeit sehr praktisch orientiert und er zeigte damit, dass er beim Erstellen praktischer Lösungen die relevanten, theoretischen Grundlagen passgerecht anwenden kann.

Besonders hob sich Schumann aber auch infolge seines sozialen Engagements hervor. Seit Beginn seines Studiums engagiert er sich aktiv in der Fachschaft und setzt sich aktiv für benachteiligte Studenten ein.

Foto: ITMZ Uni Rostock

Frau Sarah Schönberger, Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät 

Mit den rechtlichen Grundlagen des Themas „Gewässerrandstreifen (GRS)“ in Deutschland im Vergleich zu Kanada   beschäftigte sich Sarah Schönberger in Ihrer Bachelorarbeit. Viele Umweltmaßnahmen, so auch der Gewässerrandstreifen, werden vom Gesetzgeber gefordert und auch detailliert definiert und spezifiziert. In der Theorie wurde vieles durchdacht, oft fragt sich der Praktiker aber: „Und wie soll ich das jetzt umsetzen?“

Bei Ihrer Expertenbefragung stellte Schönberger fest, dass die größte Herausforderung und der größte Aufwand nicht in der detaillierten Planung und baulichen Durchführung der Maßnahme, sondern im Problemfeld zwischen juristischen, ökonomischen und kommunativen Konflikten liegen und dem zum Teil erheblich bürokratischen Aufwand. Bodenpreise, Finanzmittel, Einigung und notarielle Festschreibung, Vermessung, Anträge und Fördermittel spielen dabei eine große Rolle. Schönberger weist darauf hin, dass nicht nur die physische Einrichtung des GRS als bauliche Maßnahme wichtig ist, ebenso erforderlich, zeitaufwendig und kostenintensiv ist die Kommunikation des Sinnes und Ziel dieser Maßnahmen und deren Aufwand an die Betroffenen (Landwirte und Bevölkerung), um über deren Verständnis die Akzeptanz der Maßnahme zu erreichen und so die Nachhaltigkeit der Maßnahmen für unsere Umwelt zu sichern.  Für Ihre hervorragende Bachelorarbeit und Ihr Engagement für Ihre Fakultät überreichte Ihr Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Brökel am 24. November einen der VDI-Studienpreise 2017.

Hochschule Stralsund

Foto: HS Stralsund

Christian Lux, B.Eng., Masterstudiengang Maschinenbau

Am 23. September freute sich Mario Kokowsky, Vorsitzender des VDI Landesverbandes MV ganz besonders, einen der 6 Studienpreise, die der VDI Mecklenburg-Vorpommern jedes Jahr vergibt, an einen jungen Mann überreichen zu dürfen, den er schon seit einiger Zeit kennt. Zum ersten Mal konnte er einen der Studienpreise an jemanden übergeben, der sich bereits bei den Studenten und Jungingenieuren des VDI in MV engagiert hatte, an Christian Lux.

Für seine Bachelorarbeit hatte sich Lux mit „Verbesserung der Korrosionseigenschaften von Reinmagnesium mittels Plasma-Immersions-Ionen-Implementation von Ytrium und Neodym“ auch nicht das einfachste Thema ausgesucht. Trotzdem, so die Professoren Maier und Kuhr, habe er diese Aufgabe hervorragend gelöst. Neben Studium und junger Familie fand er auch noch Zeit sich als Tudor im Modul Mathematik und im Bereich Werkstofftechnik zu engagieren, das verdient Anerkennung. Für sein Masterstudium und seine weitere berufliche Zukunft wünscht Ihm der VDI MV viel Erfolg und alles Gute.

Hochschule Wismar

Foto: Anna Pfau, HS Wismar

Herr Marek Götten, B.Eng., Masterarbeit

Am 7. Oktober überreichte Klaus Riedner, Schatz-meister des VDI-Bezirksvereins MV einen der sechs VDI-Studienpreise dieses Jahres an den Master-Studenten Marek Götten für seinen hervorragenden Bachelor-Abschluss und seine Thesis mit dem Thema „MIMO-Übertragung über Few Mode Lichtwellenleiter unter Verwendung Photonischer Laternen“.

Marek Götten stellte sich in seiner Master-Thesis der komplexen Aufgabe, ein optimiertes Simulationsmodell für die MIMO-(Maximum Input/Maximum Output) Übertragung über Few Mode Lichtwellenleiter auf der Basis von Gewichtsfunktionsmessungen zu erarbeiten. 

Auf derartigen MIMO-­Übertragungen liegt gegenwärtig der Forschungsfokus der am weitesten fortgeschrittenen optischen Übertragungstechnik. Dieses ist gerade vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung des Internets von Interesse, die immer mehr Übertragungsbandbreite vom Teilnehmerbereich bis zu den Backbone-Verbindungen einfordert. Zukünftig wird jene ausschließlich mit neuen Technologien bedient werden können. Und hier kommt dann die MIMO-Technik ins Spiel, die bereits die drahtlose Kommunikation durch ausgeklügelte Nutzung der Mehrwegeausbreitung revolutionierte. Meine Damen und Herren, nun könnte ich noch weiter über das Vorgehen von Herrn Marek referieren, aber es sei nur so viel gesagt: Er hat diese Aufgabe zur vollen Zufriedenheit seiner Professoren gelöst, die Ihn gerne als Promotionsstudenten gewinnen möchten.